Durch tiefwinterliche Temperaturen laden jedes Jahr zahlreiche Tümpel, Teiche und Kärntner Seen zum Eislaufen ein. Doch Vorsicht: Oft reicht die Tragfähigkeit des Eises noch nicht aus oder ein Tauwetter kann über Nacht eine sichere Eisbahn in eine lebensgefährliche Unterlage verwandeln.
Bei Bacheinläufen und Randzonen ist besondere Vorsicht geboten - dies gilt auch für fließende Gewässer, die meist eine wesentlich dünnere Eisdecke aufweisen. Warntafeln stehen deshalb nicht umsonst herum. Nachstehend die wichtigsten Tipps für gefahrloses Schlittschuhlaufen auf zugefrorenen Gewässern.
Verhalten vor dem Betreten von Eisflächen:
* Warntafeln beachten
* Sperrzone nicht betreten
* Festigkeit der Eisfläche prüfen
* Risse und Sprünge beachten
* Besondere Vorsicht nach Tauwetter
Verhalten bei Unfällen durch Einbrechen in Eis:
* Mit den Armen auf der Eisdecke Halt suchen
* Eine Bergung nie ohne Seilsicherung oder
Sicherung durch einen zweiten Helfer durchführen
* Tragfähigkeit der Eisdecke prüfen
* Auf breiter Unterlage sich liegend dem Eingebrochenen nähern
* Hilfsmittel verwenden (Bretter, Leiter, Stangen)
* Rettungskräfte alarmieren
